Genickstarre

Wo gibt es Zyankalikapseln zu kaufen?

Februar 14, 2008 · 14 Kommentare

Hier stand mal ein satirischer Blogpost zum Thema Zyankali-Anschaffung, in dem ich mich über die diesbezüglichen Suchanfragen in meiner Blogstatistik amüsiert habe – amüsiert, weil mir nicht bewusst war, wie ernst dieses Thema ist.

Schon lange fürt dieser Beitrag mit Abstand meine Statistiken an, immer wieder kommen Kommentare von angeblichen oder vielleicht sogar tatsächlich entschlossenen Selbstmördern.

Dazu möchte ich klarstellen: Hier findet ihr weder eine Beratung zu Selbstmordmethoden, noch könnt ihr über dieses Blog Zyankali erwerben. Alle, die hoffen, im Zyankali einen schnellen und schmerzlosen Tod zu finden, seien jedoch gewarnt: Ich bin nur ein Laie, aber soweit ich weiß, führt Zynkali im Gegenteil zu einem schrecklich qualvollen und langsamen Sterbeprozess.

Allen, denen es ernst ist mit dem Selbstmord, möchte ich (wieder als Laie) sagen: Redet über eure Probleme mit Menschen, die euch professionell beraten können. Oft bietet ein Außenstehender plötzlich neue Perspektiven, kann einem einen Ausweg aufzeigen, den man selbst in seinem Loch nicht gesehen hätte.

Eine erste Anlaufstelle hierfür wäre im Internet zum Beispiel die Deutsche Telefonseelsorge. Dort findet ihr alle Informationen über das Beratungsangebot – vom Seelsorge-Chat, über die normale Hotline bis zu den „Offenen Türen“ vor Ort.

Bitte tragt eure Sorgen nicht alleine mit euch herum, sondern vertraut euch jemandem an. Dann könnt ihr immer noch für euch entscheiden.

Ich hoffe, hier gerade richtig zu handeln, indem ich den Beitrag nicht entferne, aber überarbeite. Sollten Profis dazu Anregungen oder Kritik geben können, wäre ich sehr dankbar.

Kategorien: Die Googlebaren · immer wieder mal
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Zu spät…wieder mal

Februar 14, 2008 · 2 Kommentare

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Eigentlich hatte ich ja vor, ganz euphorisch über das Hoch „David“ zu bloggen. Wie hübsch doch die Krokusse schon blühen und die Schneeglöckchen. Dann wollte ich meinen täglichen Weg zur Bushaltestelle fotografieren, die Röhrenbildschirme, die den Bürgersteig (ösi: Gehsteig) säumen und natürlich die Blümchen.

Ich hatte schon eine großartige Idee, diesen frühen Frühling kritisch aufzurollen. Wie die Flachbildschirm-Industrie uns in die Klimakatastrophe führt. Hätte mich furchtbar über Darmstadts Müllpolitik aufgeregt und vermutlich das ein oder andere anzügliche Wortspiel eingestreut.

Tja, daraus wird nichts. Inzwischen ist es wieder sch#%! kalt und daher auch kein Frühlings- und Flachbildschirms-Blogeintrag. Das Tief Claudia hat uns erwischt. Deswegen müsst ihr heute auf meinen genialen Wortwitz und charmanten österreichischen Schmäääääääh verzichten. Schade.

 Foto: localsurfer

Kategorien: gehirnschwund
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