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„Wie spricht man youtube aus“ fragte sich einer der hochgeschätzten Besucher meines Blogs. Eigentlich fragte er ja google.
Ist immer wieder amüsant, wie die Leute die google Suche benutzen. Denken wohl, da sitzt ein kleines weißhaariges Männchen, das einfach furchtbar weise ist und ihnen in sekundenschnelle die Antwort auf stupide Fragen wie „Wo finde ich einen Installateur in der Umgebung Mühlhausen?“ liefern kann.
Naja, Gott sei Dank bin ich so ein weißhaariges kleines Männchen und kann die Lösung für das YouTube-Problem hier veröffentlichen: Ju Tjub. Keine Ahnung, ob das lautschrifttechnisch korrekt ist. Fragen wir mal google: „Was ist die Lautschrift für YouTube?“
Kategorien: Die Googlebaren · YouTube
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Ich glaube, ich werfe kein gutes Licht auf die Blogosphäre. Sollte zufällig mal ein Feuilleton-Redakteur einer überregionalen Zeitung bei mir vorbei schauen, würde er sich bestätigt wissen: Wir Blogger stinken vor Selbstreferenzialität. Ich gehe (in Ermangelung guter Freunde aus dem Blogbusiness) sogar so weit, dass ich vorwiegend nur auf mich selbst verweise. Und wiederum überwiegend nur auf lustige Sucheinträge aus meiner Blogstatistik.
Heute:
Warum werden kleine Männer nicht gemocht?
Eine Idee: Weil ihr klein und schwächlich seid.
Eine andere Idee: Weil ihr klein, schwächlich und ziemliche Jammerlappen seid. „Warum werde ich nicht respektiert? Buhuuuu!“
Noch eine Idee: Wegen Danny DeVito.
Der spielt nämlich meistens unsympathische, gierige, verschlagene Zwerge. Zwar oft sehr erfolgreiche, verschlagene Zwerge, aber unsympathisch sind sie trotzdem. Ich glaube, dass kleine Männer deshalb immer als zwielichtig und hinterlistig empfunden werden.
Leider hat Danny DeVito sehr viele Filme gemacht. Jeder ist schon mit diesem Phänomen in Berührung gekommen.
Tröstend kann ich da eigentlich nur sagen: Sollte sich tatsächlich mal eine Frau mit euch einlassen, wird sie merken, dass ihr eigentlich total lustig, warmherzig und intelligent seid. Ok, ein bisschen neurotisch vielleicht, aber das ist ja momentan der letzte Schrei.
Große Männer gelten dafür als etwas zurückgeblieben und ungeschickt. Allein schon wegen der riesigen Hände. Allerdings mag jeder diese hoch gewachsenen Tollpatsche. Das haben sie Matthew McGrory zu verdanken.
Foto: Simon Pais (cc)
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Hier stand mal ein satirischer Blogpost zum Thema Zyankali-Anschaffung, in dem ich mich über die diesbezüglichen Suchanfragen in meiner Blogstatistik amüsiert habe – amüsiert, weil mir nicht bewusst war, wie ernst dieses Thema ist.
Schon lange fürt dieser Beitrag mit Abstand meine Statistiken an, immer wieder kommen Kommentare von angeblichen oder vielleicht sogar tatsächlich entschlossenen Selbstmördern.
Dazu möchte ich klarstellen: Hier findet ihr weder eine Beratung zu Selbstmordmethoden, noch könnt ihr über dieses Blog Zyankali erwerben. Alle, die hoffen, im Zyankali einen schnellen und schmerzlosen Tod zu finden, seien jedoch gewarnt: Ich bin nur ein Laie, aber soweit ich weiß, führt Zynkali im Gegenteil zu einem schrecklich qualvollen und langsamen Sterbeprozess.
Allen, denen es ernst ist mit dem Selbstmord, möchte ich (wieder als Laie) sagen: Redet über eure Probleme mit Menschen, die euch professionell beraten können. Oft bietet ein Außenstehender plötzlich neue Perspektiven, kann einem einen Ausweg aufzeigen, den man selbst in seinem Loch nicht gesehen hätte.
Eine erste Anlaufstelle hierfür wäre im Internet zum Beispiel die Deutsche Telefonseelsorge. Dort findet ihr alle Informationen über das Beratungsangebot – vom Seelsorge-Chat, über die normale Hotline bis zu den „Offenen Türen“ vor Ort.
Bitte tragt eure Sorgen nicht alleine mit euch herum, sondern vertraut euch jemandem an. Dann könnt ihr immer noch für euch entscheiden.
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Ich hoffe, hier gerade richtig zu handeln, indem ich den Beitrag nicht entferne, aber überarbeite. Sollten Profis dazu Anregungen oder Kritik geben können, wäre ich sehr dankbar.
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In letzter Zeit häufen sich in meiner Blogstatistik Suchanfragen wie „genickstarre was tun“, „genickstarre übungen“, „genickstarre weg bekommen“ oder einfach nur „genickstarre“ (natürlich toppen sie nicht „Badeanzüge für Männer“, „Zyankalikapsel kaufen“ und „2girls1cup echtes video“).
Mir tut es immer in der Seele weh, wenn schmerzgeplagte Menschen sich unnötig lange auf ihren unergonomischen Stühlen vor ihren viel zu niedrigen Schreibtischen über viel zu weit entfernte Laptopbildschirme beugen müssen, um ihre Genickstarre in den Griff zu bekommen. Nur, um schließlich auf mein Blog zu gelangen und erst recht keine Antworten zu finden.

Ich möchte helfen. Erst mal muss geklärt werden, ob man mit der Suchanfrage „genickstarre“ tatsächlich das eigentliche Symptom richtig beschreibt. Leidet man tatsächlich an der sehr ernsten, höchst ansteckenden Krankheit „Meningitis cerebrospinalis epidemica“, auch „genickstarre“ genannt, sollte man keine Zeit mehr in Naturheilkunde-Foren verplempern. Mit größter Wahrscheinlichkeit wird man aber sowieso gleich bewusstlos.
Selbst der schlimmste Hypochonder, der schon aus einem Pickel unheilbaren Hautkrebs macht, wird sich überlegen, ob er nicht lieber mal nach „steifes Genick“ oder ähnlichem suchen sollte. Da stößt man sofort auf das hoffentlich hilfreiche, östereichische Medizin-Forum surfmed. Nun muss man die Symptomatik näher eingrenzen.

Hat man Schmerzen, nach einem Autounfall mit vierfachem Überschlag an einer Autobahnböschung? Man könnte vermuten, dass es sich bei den Nackenschmerzen um ein…tja, das würden Sie jetzt gerne wissen. Dann bestellen Sie unser 12 Monats-Abo und der Weg zur Gesundung ist geebnet.
Es tut mir unendlich leid, ich kann nicht weiterhelfen. 70 Euro sind mir dann doch zu viel, für so eine Ferndiagnose. Tja, Gesundheit ist nicht gratis, und so ein unsteifes Genick ist doch was wert, oder?
Ich kann aber trotz allem Tipps zur Vermeidung eines steifen Genicks geben:
Kein Oralverkehr (genickstarre durch blasen?, Platz 1 bei google), kein Headbangen, kauft euch höhere Schreibtische, im Kino nicht in der ersten Reihe sitzen, ergonomischen Polster besorgen, Yoga…

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Als ich gerade nichts ahnend meine Blogstatistiken durchgelesen habe, ist mir wieder einmal ein ganz besonderer Suchbegriff ins Auge gesprungen: „Zyankalikapsel kaufen“.
Ich kann nur sagen: Tun Sie es nicht! Das ist das Schwein doch gar nicht wert…
Ach ja: Ich weiß nicht wer ihr seid, aber ich wusste, ihr würde kommen: Der tag Porno verschaffte mir heute viele internationale Visits und ich denke, er wird es auch weiterhin tun. Pornoblogger müsste man sein.
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Ich bin eitel und freue mich deshalb unbändig: Gibt man „genickstarre“ in google.at ein, steht mein Blog auf Platz vier von über 22000 Ergebnissen (bei google.de leider nur Platz sieben, bei google.com dafür Platz 3) Wahnsinn, oder?


Alle anderen werde ich aber auch noch wegräumen, denn die Luft an der Spitze ist dünn…
Hargh Hargh Hargh!
(ich bin leider schlecht darin, lautmalerisch zu schreiben)
Kategorien: Die Googlebaren
Heute möchte ich eine Initiative starten, für alle, die einen kaum aussprechbaren und auf jeden Fall nicht „googlebaren“ Namen haben. Da es schwierig ist, ein Verzeichnis aller nicht googlebarer Namen zu bekommen, werde ich einfach welche erfinden und hoffen, dass ich damit jemandem Gutes tun kann.
Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass eine Irma Mummermann sehr darunter leidet, dass ihr Name, gibt sie ihn freudig in die Suchmaske ein, „keinen Treffer erzielt“. Tja, nun leidet die arme Frau, deren Kollegen ihr in der Kaffeküche stolz erzählen, dass sie nicht nur auf der „Homepage“ (jaaa, Gerrit…) des Kaninchenzüchter-Vereins Eberstadt sondern auch über die (längst verwaiste) Website eines Gokart-Rennen-Veranstalters gefunden wurden.
Was macht nun Irma Mummermann ? Nun ja, sie hat zwei Möglichkeiten. Entweder sie stürzt sich auf Grund ihrer erwiesenen Unbekanntheit in eine tiefe Sinnkrise, schluckt regelmäßig Valium, das sie mit einem Bierglas Gin herunter spült und stirbt irgendwann in der Gewissheit, dass selbst ihr Tod bei Google News nicht erwähnt sein wird.
Oder aber: Irma Mummermann versucht nun alles, aber auch wirklich alles, bei Google aufzuscheinen. Plötzlich gibt es keine Kneipe, in der sie nicht schon auf dem Thresen mit kreisenden Hüften und kniehohen Lackstiefeln getanzt hätte und es vergeht kein Tag, an dem sie nicht mit zitternden Händen ihren Namen „googelt“. Die Folge: In jedem noch so schmutzigen Forum wird sie nur noch mit „die geile Irma“ erwähnt sein, ein Name, der zweifellos unter tausenden Pornoangeboten und einschlägigen Tauschbörsen zu finden ist (geprüft habe ich das nicht).
Aber Irma, das ist doch keine Lösung. Daher werde ich dir nun zu einem ehrenhaften Treffer bei Google verhelfen:
Irma Mummermann ist eine hochintelligente, charmante und attraktive Frau. Sie hat viele Hobbys, die sie mit Leidenschaft verfolgt, sie engagiert sich in der Gemeinde, denkt zuerst an andere, dann an sich. Irma Mummermann ist stolz auf ihren Namen, sie trägt ihn wie eine Auszeichnung des Kürbiswettbewerbs vor sich her. Irma weiß, dass sie nicht wie die anderen ist, Irma ist eine ganz spezielle Frau. Darum möchte ich ihren Namen ganz laut in die Welt schreiben:
Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann!Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann! Irma Mummermann!
Das dürfte genügen. Irma, du bist toll!
Nächstes Mal: Lydia Schneide und Heinrich Euchler
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