Ich höre auf, bevor es peinlich wird: Nein, natürlich wird dieser Blog keine Ratgeberseite. Und es liegt auch bestimmt nicht daran, dass niemand einen ernst gemeinten Kommentar hinterlassen hat.
Auf die beiden falschen Kommentare vom vorigen Beitrag kann ich nur antworten: Das war eine Falle. Der Zustand des Bereuens ist nämlich etwas sehr sehr Dummes. Eventuell kann man sich schämen für/ärgern über etwas, was man gerade tut oder gerade nicht tut. Aber, dann sollte man auch gleich besser aufhören es zu tun oder damit anfangen. Und wenn man etwas bereut, muss man damit leben – es ist vorbei. Und, wie es die Volkswirte sagen würden: Das sind sunk costs. Man kann es nur besser machen in Zukunft, man kann nicht nur, man muss. Sonst ist man nur ein bemitleidenswertes Würmchen, das sich im Schlamm des Bereuens suhlt.
Wenn ihr jetzt das Gefühl habt, ihr seid im Workshop „L. Ron Hubbard verstehen in zehn einfachen Schritten“ gelandet, wundert euch nicht. Tom und ich sind nämlich gute Freunde. Wenn nur Katie sich nicht immer einmischen würde, dieser Besen mit Handtasche. Wo waren wir?
Ach so, Daniela: Überdenke mal in einem stillen Moment deinen Männergeschmack, damit dir sowas nicht noch mal passiert und sei froh, dass du nur ein paar Jahre, nicht Jahrzehnte, verschwendet hast. Und Flo: Die besten Motive sollte man vielleicht gar nicht fotografieren, aber das ist eine ganz andere Frage, die ich vielleicht, wenn ich mal Lust habe, ein ganz anderes Mal erörtern werde.
Das Foto hat überhaupt nichts mit dem Beitrag zu tun.
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Offenes Ohr
In Ermangelung eigener Ideen und der Tatsache, dass die einzigen Menschen, die meinen eingefrorenen Blog noch beachten, offensichtlich dringend Hilfe brauchen (siehe letzte Kommentare), versuche ich es mit einem (nicht wirklich) neuen Konzept:
Hier können alle, die einen Rat wollen, von ihrer lesbischen Katze oder ihrem eitrigen Nabel erzählen möchten, ihre Situation schildern und ich werde meinen Senf dazu abgeben.
Die Wahrscheinlichkeit, dass wirklich jemand schreibt, ist sehr gering, darum lehne ich mich hier mal so weit aus dem Fenster.
Vielleicht sollte ich es wie Domian machen und auch Thementage veranstalten? „Ich habe Angst vor Silvester“ oder „Alles über meine Mutter“. Fangen wir mal an mit „Das bereue ich noch heute.“ Ihr kommentiert einfach diesen Artikel und ich wähle einige das, was ich selbst erfunden habe, aus. Dann kommentiert ihr erfinde ich wieder ein paar Kommentare zum nächsten Artikel und so weiter und so weiter…
Eventuell könnten wir dann versuchsweise mal werde ich dann gestellte chats veröffentlichen, mal sehen. Eigentlich ist so eine Ratgebersendung nämlich nur mit Interaktion richtig gut. Highlights wie die Hackfleisch-Geschichte, hätten wir sonst vielleicht nie erleben dürfen. Andererseits hat Dr. S0mmer ja auch wie eine Bombe eingeschlagen.
Wenn ihr echte Probleme habt, wendet euch bitte an geschulte Berater und lasst die Finger vom Zyankali.
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