Die neuesten Staffeln von Weeds und True Blood laufen momentan bei uns über den Schirm.
Zu Weeds muss man nicht viel sagen: Viele schöne, supercoole Menschen mit gaaanz dramatischen Problemen. Schlechtes Drehbuch, schlechte Darsteller, Story nicht mehr vorhanden. Aber, immer noch besser als Scrubs, so traurig das klingen mag.
True Blood hingegen. Das ist was anderes. Denn da wird gebissen und gesaugt und gemordet. Die Frauen recken ihre Hälse, Männer graben ihre Zähne in frisches Fleisch und das Blut spritzt. Sehr schön. Und dann dieser wundervoll dümmliche Südstaaten-Akzent. Einfach großartig. Und ich würde behaupten, sogar gesellschaftskritisch. Bestimmt.
Und das Intro ist einfach nur „wicked“, wie flosi sagen würde. Achtet auf den Fuchs, sooo gut.
Schade, dass die Optik der restlichen Serie da nicht mehr ganz mithalten kann, aber es gibt ja noch Sopranos (J. besteht darauf, eine zweite Runde zu drehen).
Ach ja: Wo wir bei geilen Intros und geilen Serien sind. Doof, dass es Deadwood nicht mehr gibt.
Zugegeben: Die Intros von Weeds waren auch gar nicht mal schlecht, wenn auch das Getrickse mit den Masken bei genauem Hinsehen auffällt.
Das Ding ist raus und man kann es hier bestellen. In Natura sieht es übrigens noch viel sexier (so schreibt man das, bestimmt) … Trommelwirbel, dieser Satz ist grässlich zerfetzt … aus.
Ein sehr heißes, aufregendes Buch. Nur schöne Menschen drin, vorzugsweise nackt und mich gibt es auch zweimal verbildlicht. Nicht nackt und naja, schokoladig und mit Harke.
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Ach ja: Tolle Bilder von unserer tollen Party gibt’s im Blog
Im The-Gossip-Wahn habe ich ganz vergessen zu posten, wie das Konzert von The Do in der Frankfurter Brotfabrik war: sehr geil.
Hat wirklich Spaß gemacht. Familiäre Location, buntes Publikum, ne tolle Band. Einziges Manko war die manchmal etwas mangelhafte Tontechnik. Olivia hat das mit ihrer zauberhaften Stimme aber wieder wett gemacht.
Ich mag es, wenn Bands live halten, was ihre perfekten Studioalben versprechen. Ich liebe es noch mehr, wenn sie es sogar schaffen, ansprechend zu improvisieren und nicht den „Kennt-man-ja-aus-dem-Radio“-Song genau so abspulen, wie ihn eh schon jeder seit Wochen vor sich hinsummt. Das hat The Do wirklich verstanden.
Und Dan sieht mit der Fellmütze und dem kleinen Bärtchen auch original aus wie Johnny Depp. Ein sehr hübsches Paar. Lässt einen nur befürchten, dass irgendwann das Ende der Liebe auch das Aus für die Band bedeutet.
Meine Schwester und ich haben heute gebastelt: Aus Fimo, den ich vor gefühlten hundert Jahren mal gekauft habe, fertigten wir schöne kleine Perlen, Ohrringe und Halskettenanhänger in allen Formen und Farben (gelb, rot, grün, blau, lila, orange). Das dann bei 110 Grad für ne halbe Stunde in den Ofen und fertig ist das Gartenhäuschen (den Spruch hasse ich mit ähnlicher Leidenschaft wie „zeitnah“, aber man wird ja mal sündigen dürfen).
Für diese Kette hab ich die gelben Perlen auf ein graues Filzband gefädelt – zum hinten einfach zusammenknoten. Zur Verdeutlichung habe ich mal schnell die Photobooth angeworfen. Wobei mir auffällt, dass die Farben überhaupt nicht stimmen und von Verdeutlichung kaum mehr die Rede sein darf. Egal:
Meiner Schwester gefällt Filz nicht, ich soll schwarzen Satin nehmen, sagt sie. Filz rules aber!
Da ich letztens ja Sarah Kuttners ersten Roman gebasht habe, muss ich es hier noch mal klar stellen: Ich finde Sarah Kuttner eigentlich total genial. Kuttner ja oder nein, das ist ne Glaubensfrage. Ich sage: Jaaaa!
Trotzdem gibt es natürlich viele Gründe, sie nicht zu mögen. Am schlimmsten ist sicher, dass sie stinkt und beim Sex immer so viel labert:
Was habe ich diese Sendung geliebt.
Naja. Ihr seht, ich bin zu faul, was Richtiges zu bloggen und greife daher ganz billig zu fertigem YouTube-Stoff. Egal, macht doch Spasss!
Nein, das stimmt so nicht ganz. Aber die wunderbare, leicht verwechselbare Neuseeländerin Jessica Rose ist seit der Skandal-Youtube-Serie lonelygirl15 auch weiterhin mit mäßigem Erfolg als Schauspielerin tätig (siehe imdb-Profil).
Gestern habe ich sie zufällig im Trailer zu „Perfect Sport“ gesehen, erst nicht wirklich einordnen können und dann ziemlich laut lachen müssen, als ich das ehemalige lonelygirl in ihr erkannt habe.
Der Film ist (aus dem Trailer zu schließen) kamera-und schnitttechnisch eher schrottig, pseudo-kritisch und nicht unbedingt mit großartigen Schauspielern (Jessica Rose) ausgestattet.
Aber, bei den Apple-Trailern hat eine Demokratisierung stattgefunden und daher darf man sich nun auch miese Trailer von miesen, miesen Schrott-Filmen ansehen, ohne sie sich versehentlich in einer Sneak Preview reinziehen zu müssen. Sehr schön.
Einen anderen, viel witzigeren Film habe ich übrigens auch entdeckt: Ein geiler Film mit Michael Cera (kennt man hoffentlich, unbedingt aus der wundertollen „Ich-schmeiß-mich-weg-klopf-mir-auf-die-Schenkel-und-mach-mir-in-die-Hose-so-sehr-muss-ich-lachen“-Serie Arrested Development, aber wahrscheinlicher aus dem auch sehr okayen Film „Juno„).
Der Junge ist, gelinde gesagt einfach nur genial. Der liebenswerte Nerd ist seine Paraderolle – ähnlich wie Woody mit seinem Neurotiker wird er da wohl auch nicht mehr rauskommen, denke ich.
Ach ja, der Film heißt übrigens Year One und macht in den ersten Sekunden des Trailers einen eher billigen „Filmgenre-Verarschungs-Streifen“-Eindruck, überzeugt dann aber sofort mit charmantem Witz (Michael Cera ist der Größte). Muss ich mir UNBEDINGT ANSCHAUEN.
(Zumindest mir) bekannterer Cast übrigens außerdem: Jack Black (den mag ich nicht sooo unbedingt gerne) und die hübsche Frau Doktor Prinzessin Olivia Wilde (ich seh da immer House vor mir, leider. Mal abwarten, ob ich das im Film vergessen kann).
Trotz des schrecklichen Erdbebens bei L’Aquila kommt auch in Italien der Oster-Tourismus nicht zum erliegen. Die Flüge sind bezahlt, die Hotels schon gebucht – Trauer ist schlecht fürs Geschäft.
Bis jetzt war ich Gott sei Dank noch nie einer jener Touristen, die man nach Naturkatastrophen Caipi schlürfend am Strand filmen und für einen halbbestürzten „Das-Leben-geht-weiter“-Bericht vor die Kamera zerren konnte.
Auch diesmal werde ich auch wieder weit weg vom Geschehen sein, aber ein bisschen nachdenklich macht es einen dennoch, klar.
Trotzdem kann ich mir meine Vorfreude nicht verkneifen, übermorgen geht es nach Ischia. Nur für ein paar Tage auf einer ruhigen Kurinsel in der Sonne liegen und alten Herrschaften beim Thermalbaden zuschauen. Entschleunigender geht es wohl kaum. Vor allem, weil ich nicht erwarte, dort Internet zu haben. Eine willkommene Entzugsreise.
Besonders gespannt bin ich auf die Müll- und Mafiastadt Neapel (nein, ich habe überhaupt keine Vorurteile, wieso?). Von dort aus werden wir nämlich auf die Fähre steigen. Wie uns übervorsichtige Mütter geraten haben, sollten wir da am besten schnurstracks hin, ohne links und rechts zu schauen und immer unsere Habseligkeiten an uns gekettet lassen. Pff.
Weil ich nicht mehr sechzehn bin und nachts um drei besseres zu tun habe (twitter), als im deutschen Musikfernsehen zwischen zwei Jamba-Werbungen auf Perlen im Sumpf der Musikindustrie zu warten, entdecke ich gute/schlechte/seltsame/auf jeden Fall neue Musik immer später.
Deshalb stehe ich dann zum Beispiel mit sonnenwarmer Haut in einem lichtdurchfluteten, „genau-nach-meinem-geschmack-zwischen-spießig-und-durchgedreht-warum-gibt’s-das-in-deutschland-nicht?“-Laden in Porto, Portugal und höre einen Song. Eine gequälte Frauenstimme dringt in mein Ohr und bleibt da.
Würde ich etwas mehr nachts um drei Musikvideos glotzen oder zumindest noch wie früher vier verschiedene Musikmagazine lesen, hätte ich wohl gesagt: „pff“. Je mehr man sich nämlich mit Musik beschäftigt, desto arroganter wird man und desto distinguierter wird auch der Geschmack.
Jetzt trete ich vermutlich gleich satt ins musikalische Fettnäpfchen, wenn ich sage: Hab ich bis vor ein paar Tagen nicht gekannt. Gefällt mir irgendwie. Bin froh, dass ich das nach kurzer Recherche gleich gefunden hab. Werd wohl aufs Konzert gehen in Frankfurt, am 18. Mai.
Weil ich aber nicht mehr sechzehn bin, ist mir das auch sch.-egal. Muss nicht mehr cool sein. Wie angenehm.
Hahaha. Ich wusste ja, dass es eine gute Entscheidung war, zum Studium nach Deutschland zu gehen. Jetzt bezahl ich sogar weniger Studiengebühren, als in Österreich. Nämlich GAR KEINE. Abgeschafft. Einfach wegrationalisiert sozusagen. Ätschi bätschi.